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Deutschland unterliegt der Slowakei mit 1:3

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Joachim Löw hat sein Versprechen gehalten: Im vorletzten Test vor der EM gegen die Slowakei hat der Bundestrainer in Augsburg seine Novizen Julian Brandt, Julian Weigl und Joshua Kimmich eingesetzt und der Schalker Jung-National Leroy Sané durfte bei der 1:3-Niederlagen des deutschen Teams sogar durchspielen.

Dass das Ergebnis des Länderspiels keinerlei Bedeutung hat, das hatte Joachim Löw bereits am Samstag in der Pressekonferenz gesagt. Ihm ging es darum, beim letzten Spiel vor der endgültigen Kadernominierung noch einmal den Konkurrenzkampf zu forcieren. Trotzdem war Joachim Löw nach der Regenschlacht von Augsburg, bei der die Deutschen mit 1:0 durch Gomez in Führung.

Joachim Löw: „Dass die Halbzeitpause so lange dauert, habe ich auch noch nie erlebt. Es war eigentlich ein bisschen schade, dass der Platz in der zweiten Halbzeit nicht mehr so bespielbar war, wie in der ersten Halbzeit. Das hat natürlich den Spielfluss und die Kombinationen extrem gehemmt. Ich denke, in der ersten Halbzeit haben wir zumindest nach vorne in der Offensive gute Aktionen gehabt, ein paar gute Chancen gehabt und gute Laufwege gezeigt. Defensiv waren wir nicht so gut organisiert. Die Slowakei hatte in der ersten Halbzeit viele Räume um ihre Konter zu fahren und ihr Spiel aufzuziehen. In der zweiten Halbzeit war manche Aktion dem Zufall geschuldet manche Aktionen. War schade für die zweite Halbzeit, dass die Platzverhältnisse so schlecht waren.“

Im Mercedes-Benz Sportpresse Club war verständlicherweise weniger das Freundschaftsspiel in Augsburg als die EM in zehn Tagen das vorherrschende Thema. Und natürlich wurde darüber diskutiert, ob es die Verletzten Schweinsteiger oder Hummels noch rechtzeitig schaffen, fit zu werden und welche vier Spieler Joachim Löw am Dienstag noch streicht. Bundesligatrainer Felix Magath war sich im Mercedes-Benz Sportpresseclub sicher, Löw wird von den jungen Spielern Sané, Brandt, Weigl und Kimmich welche mit zur EM mitnehmen:

Felix Magath: „Er weiß selbst, welche Stärken und Schwächen er im Team hat und wen er braucht und auf wen er verzichten kann. Also insofern glaube ich, dass von den vier jungen, die er ins Trainingslager mitgenommen hat, zwei auf der Strecke bleiben und zwei in den Kader hineinrutschen.“

Auf einen wird Joachim Löw auf keinen Fall verzichten, auf Lukas Podolski, glaubt Entertainer Oliver Pocher. Und hat – so kennen wir ihn – auch eine plausible Erklärung parat:

Oliver Pocher: „Einer muss ja Social Media-mäßig den Fans zeigen, was in der Kabine abgeht. Und er ist auf jeden Fall der „Post-Weltmeister“. Den Titel wird er sich nicht nehmen lassen. Und deshalb ist das OK und für’s Mannschaftsgefüge gut. Jetzt hat er natürlich den Pokalerfolg im Rücken, bei dem er auch das entscheidende Tor geschossen hat. Also er bringt immer eine gewisse Unruhe rein. Ich glaube, dass er körperlich die Chancen hat. Den kann man mitnehmen, der macht auf jeden Fall nichts kaputt.“

Ob Deutschland absoluter Favorit ist, das ließ Felix Magath nach dem 1:3 lieber mal unbeantwortet. Zumindest sieht er die Mannschaft von Joachim Löw als Weltmeister im Favoritenkreis. Und die Vorrunde, die schaffen nach Magaths Meinung die Jungs mit Links.

Felix Magath: „Selbst wenn wir nicht Weltmeister wären, würde ich mal behaupten, dass die Gruppe für uns kein Problem darstellen wird. Ich bin mir sicher, dass wir die Gruppenphase problemlos überstehen. Und dann wird’s erst richtig interessant.“

Und wenn es mit dem Europameistertitel nicht klappt, gibt es für Oliver Pocher einen Plan B. Und der heißt: Pocher! Denn der Entertainer war schließlich schon mal Teamchef der Fußball-Nationalmannschaft von Sansibar und steht bereit…

Oliver Pocher: „Also als Teamchef ganz klar. Ich hab internationale Erfahrung, ich habe große Turniere gespielt, zum Beispiel den Fifi-Wildcup mit Sansibar, den wir erfolgreich bestritten haben. Die Erfahrung ist da. Wenn der DFB mich fragt, ich habe sehr großes Interesse an einem langfristigen Engagement.“

Die deutsche Nationalmannschaft hat gestern Abend das Freundschaftsspiel gegen die Slowakei mit 1:3 verloren. Einen letzten Test vor der EM in Frankreich gibt es diese Woche am Samstag in Gelsenkirchen gegen Ungarn.

Quelle: Mercedes-Benz

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