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DFB-NEWS: Kanzlei Freshfields legt Rechnung für Bericht vor

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat von der internationalen Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer die Abschlussrechnung für die am 16. Oktober 2015 vom DFB-Präsidium beauftragte Untersuchung der Vorgänge um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland erhalten. 42 Anwälte hatten auf Basis des umfassenden Prüfungsauftrages 740 Aktenordner und 128.000 Emails ausgewertet sowie zahlreiche Interviews geführt. Neben den bereits im Kalenderjahr 2015 gezahlten 2,21 Millionen Euro netto muss der Verband dafür weitere 2,9 Millionen Euro netto aufwenden.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in einem Report zusammengefasst, der am 4. März 2016 zunächst dem DFB-Vorstand und danach der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und der seitdem in gesamter Länge im Internet auf DFB.de abrufbar ist. Nach Abschluss des Berichts ist die Kanzlei Freshfields derzeit noch mit der juristischen Prüfung beauftragt, ob sich aus den Vorgängen für den gemeinnützigen Verband möglicherweise Schadensersatzansprüche ergeben könnten.

DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge sagt: “Der DFB hat erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet, um alle Möglichkeiten einer solchen Untersuchung auszuschöpfen. Die Prüfung ist von ihrem Umfang und der inhaltlichen Tiefe für einen Sportverband sicher beispiellos, aber aus Sicht des DFB Voraussetzung für einen glaubwürdigen Neuanfang. Die staatlichen Stellen verfügen über weiter reichende Möglichkeiten, um auch in Kenntnis der vorliegenden Ergebnisse zu ermitteln. Für den DFB geht es wie auf dem Außerordentlichen Bundestag angekündigt jetzt darum, die Schlüsse aus der Untersuchung zu ziehen und beispielsweise ein effektives Compliance-System zu etablieren.”

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