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Live Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi

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Nico Rosberg genügt beim GP Abu Dhabi ein dritter Platz, um sich den WM-Titel zu sichern. Nach dem zweiten Rang beim Regenrennen in Sao Paulo liegt der 31-jährige Wiesbadener zwölf Punkte vor seinem Stall-Rivalen Lewis Hamilton.

Der gibt sich vor dem Showdown in der Wüste kleinlaut: „Ich gehe in einer unangenehmen Position in das letzte Rennen, denn es spielt im Grunde keine Rolle, ob ich so fahre wie heute“, sagte der Brite nach seinem Brasilien-Triumph, „Nico ist in der Form seines Lebens. Er macht einfach, was er tun muss, speziell im Rennen. Aber man weiß nie, was passiert.“ Rosberg gibt sich entspannt: „Ich möchte in Abu Dhabi gewinnen.“ Die Ruhe vor dem „Sand“-Sturm!

Kommentar: Sascha Roos
Experte: Marc Surer
Moderation: Tanja Bauer
Quelle:  www.Sky.de

 

Krönt sich Nico Rosberg im dritten Anlauf zum Weltmeister?

Spannender könnte die Formel-1-Saison 2016 kaum enden. Nach 20 von 21 Rennen trennen den WM-Führenden Nico Rosberg und seinen Verfolger Lewis Hamilton nur zwölf Punkte, beide Fahrer konnten in diesem Jahr jeweils neun Rennen für sich entscheiden – die Entscheidung muss im letzten Saisonrennen in Abu Dhabi fallen.

Nur Sky präsentiert das komplette Grand-Prix-Wochenende in Abu Dhabi und berichtet vom 1. Freien Training am Freitagmorgen bis zur Siegerehrung am Sonntag live aus dem Wüstenemirat.

Dort will Nico Rosberg im dritten Anlauf endlich seinen Teamkollegen hinter sich lassen und sich nach Michael Schumacher und Sebastian Vettel als dritter deutscher Fahrer die Krone der Königsklasse aufsetzen. Mit einem Podiumsplatz hätte er den Titel unabhängig vom Abschneiden Hamiltons sicher. Der Titelverteidiger muss selbst bei einem Sieg hoffen, dass Rosberg maximal den vierten Platz erreicht.

Marc Surer: „Rosberg kann nur verlieren“

In dieser eigentlich komfortablen Ausgangsposition sieht Sky Experte Marc Surer aber auch die Gefahr: „Rosberg kann nur verlieren. Ein zweiter oder dritter Platz ist mit dem Mercedes eigentlich kein Problem, aber wenn man zu vorsichtig fährt, kommt einem vielleicht jemand in die Quere. Das Risiko fährt immer mit. Besonders, wenn man zu vorsichtig agiert. Das ist fast schlimmer, als wenn man voll ans Limit geht. Lewis hingegen kann nur nach dem Motto ‚Alles oder Nichts‘ fahren.“

Eine Titelentscheidung, die wie 1994 durch einen vermeintlich absichtlichen Crash herbei geführt wird, sieht der Schweizer als schlechteste Lösung für alle Beteiligten an: „Wir haben gesehen, dass das nach hinten losgeht, als Schumacher 1997 nach der Kollision mit Jacques Villeneuve im letzten Rennen komplett aus der WM-Wertung genommen wurde. Villeneuve ist Weltmeister geworden. Es darf nicht nach Absicht aussehen. Aber man kann sich als Fahrer über einen Titel, der so gewonnen wird, nicht wirklich freuen. Es würde einen Schatten auf die Weltmeisterschaft werfen.“

Das komplette Interview mit Marc Surer ist unter sky.de/formel1 abrufbar.

Quelle:  www.Sky.de

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