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LIVE: Slalom der Damen in Flachau – Vorbericht, Startliste und Liveticker

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Flachau – In der Heimat von Hermann Maier findet der sechste Saison-Slalom der Damen im WM-Winter 2016/17 statt. Fünf der bisher sechs ausgetragenen Rennen gingen auf das Konto von Mikaela Shiffrin. Lediglich auf dem Bärenberg in Zagreb/Agram schied sie aus. Am 10. Januar 2017 wissen wir, ob die US-amerikanische Überfliegerin das halbe Dutzend schafft. Um 17.45 Uhr (MEZ) beginnt der erste Lauf, drei Stunden später fällt der Startschuss zum Finaldurchgang. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker finden Sie unter www.Skiweltcup.TV

Wer hat noch das Zeug zum Tagessieg? Wendy Holdener aus der Schweiz wäre eine heiße Kandidatin. Sie schied zwar auch in Kroatien aus, doch drei dritte und zwei zweite Plätze sprechen Bände. Beim letzten Einsatz in Maribor/Marburg fehlten der sympathischen Eidgenossin nur zwei Zehntel auf den Sieg; und dieser ist, schenkt man ihrer Teamkollegin Michelle Gisin Glauben, überfällig.

Höchstes Preisgeld im Damen Skiweltcup

Traditionell wird die Siegerin zur „ snow space princess“ gekürt. Sie reiht sich damit auch in die Galerie der „snow space princesses“ die sich an der Talstation starjet 1 befindet, ein. Flachau honoriert die sportliche Leistung der schnellsten Skidamen mit dem höchsten Preisgeld, das es im Damen-Skiweltcupzirkus zu gewinnen gibt. Insgesamt wird ein Bruttopreisgeld von Euro 174.000,- ausgeschüttet. Dieser Betrag wird auf die Ränge 1 bis 30 aufgeteilt. Die 3 Erstplatzierten erhalten einen von dem Salzburger Künstler Jürgen Norbert Fux gestalteten Pokal, die Siegerin bekommt zusätzlich eine eigene Trophäe.

Veronika Velez-Zuzulová aus der Slowakei möchte mit einer guten Platzierung ihren Ausfall auf slowenischem Schnee kompensieren. In Kroatien gewann sie, am Semmering, in Sestriere und Killington konnte sie mit dem zweiten Rang überzeugen. zum Drüberstreuen gab’s zum Saisonauftakt im finnischen Levi einen vierten Platz. Dass sie in Flachau gerne fährt, zeigt der Blick ins letzte Jahr. Damals gewann die Slowakin vor der Tschechin Šárka Strachová und der Schwedin Frida Hansdotter.

Velez-Zuzulovás Teamkollegin Petra Vlhová aus kletterte sowohl beim ersten Rennen in Lappland als Dritte als auch in Kroatien als Zweite auf das Podest. Dazu gesellen sich der fünfte Platz, den sie an der US-amerikanischen Ostküste einfuhr, aber auch der siebte Rang in Killington und Position vier am Bärenberg. Am Semmering konnte sie sich nicht für das Finale qualifizieren, aber die Slowakin wird den österreichischen Fans zeigen, was in ihr steckt.

Frida Hansdotter fuhr in diesem Winter bisher nur einmal auf das Stockerl. Vor einigen Tagen erreichte sie in Maribor/Marburg den dritten Rang. Die im letzten Jahr durch das Verletzungspech von Mikaela Shiffrin profitierende Schwedin und Siegerin in der Disziplinenwertung möchte im Hinblick auf die Ski-WM in St. Moritz langsam, aber sicher in Form kommen. Ein weiterer Podestplatz ist in Reichweite und würde auch in ihrem Sinn sein.

Šárka Strachová aus der Tschechischen Republik, vor zehn Jahren Weltmeisterin im Torlauf, hat ihre fahrerische Klasse nicht eingebüßt. Konstant wie ein Schweizer Uhrwerk spult sie Top-Ergebnisse ab. So fuhr sie in auf die Plätze 7, 7, 9, 6, 3 und 6. Das macht nach Adam Riese und dem Rechenschieber bislang 241 Punkte.

Weitere Kandidatinnen mit Chancen auf ein gutes Ergebnis sind die Norwegerinnen Nina Løseth und Maren Skjøld, die Österreicherin Bernadette Schild, die Schweizerin Michelle Gisin und die Deutsche Lena Dürr. Bei Schild muss alles passen, und wenn sie zwei gleichmäßige und konstant gute Läufe zu Tal bringt, kann sogar vor heimischer Kulisse ein Podestplatz herausschauen. In Zagreb/Agram und am Semmering war sie als Fünfte jeweils knapp dran. Das wäre mehr als nur eine Genugtuung für das derzeit von Verletzungssorgen geplagter ÖSV-Damenteam.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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