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LIVE: Slalom der Herren in Wengen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

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Wengen – In Wengen steht der nächste Slalom im WM-Winter 2016/17 auf dem Programm. Das Duell zwischen dem Österreicher Marcel Hirscher und dem Norweger Henrik Kristoffersen – beide haben 360 Punkte gesammelt – spitzt sich weiter zu. Um 10.30 Uhr (MEZ) beginnt der erste Lauf, das Finale wird drei Stunden später ausgetragen. Die offizielle FIS-Startliste und den offiziellen FIS-Liveticker finden Sie unter www.Skiweltcup.TV 

Hirscher gewann in Levi. In Val d’Isère und Madonna di Campiglio landete er auf Platz zwei. Nach Rang 6 in Kroatien stieg der Salzburger in Adelboden als Dritter abermals aufs Podest. Kristoffersen hat das erste Rennen in Levi wegen einem Streit mit dem Verband nicht bestritten. Danach triumphierte er in Frankreich, Italien und in der Schweiz. In Zagreb/Agram schwang der entfesselte Wikinger auf Position drei ab.

Marcel Hirscher konnte am Lauberhorn noch nie gewinnen, war zweimal Zweiter, einmal Dritter und fiel zuletzt zweimal in Folge aus.

Aber auch Manfred Mölgg hat Chancen auf den Tagessieg und die kleine Kristallkugel. Der Südtiroler kam in allen fünf Bewerben ins Ziel und war nie schlechter als Siebter. In Zagreb/Agram stieg er sogar aufs höchste Podest. Neben den Rängen zwei (Adelboden) und drei (Levi) gab es in Madonna di Campiglio den vierten und in Val d’Isère den siebten Platz.

Michael Matt aus Österreich hat derzeit den vierten Rang in der Disziplinenwertung inne. In diesem Winter belegte er in Levi den zweiten Platz. Auch in Val d’Isère und in Zagreb/Agram fuhr der Tiroler unter die besten Sechs. Zudem landete er in Madonna di Campiglio auf Position elf; am Chuenisbärgli schied der jüngere Bruder von Mario Matt im ersten Lauf aus.

Der routinierte Deutsche Felix Neureuther will wieder aufs Podest rasen. In diesem Slalomwinter wechselten sich für den DSV-Athleten Himmel und Hölle oftmals ab. Dem vierten Rang zum Auftakt in Levi folgten zwei Ausfälle. Das Kalenderjahr 2017 hingegen begann mit dem zweiten Platz in Kroatien und dem vierten Platz in Adelboden vielversprechend. Neureuther hat sicher nichts dagegen, wenn der gute Lauf fortgesetzt wird.

Die Hausherren freuen sich auf Daniel Yule. Der Schweizer, der in Finnland und in Frankreich nicht unter die besten Zehn fuhr, verbesserte sich sukzessive. Vor Weihnachten zeigte er in Madonna di Campiglio seine Klasse als Sechster. Und im neuen Jahr belegte er in Zagreb/Agram und Adelboden die Plätze vier und sechs. Wenn alles nach Plan läuft und vielleicht einer der Favoriten ins Straucheln kommt, wäre dem Eidgenossen ein Sprung auf das Podest vor heimischer Kulisse zu wünschen.

Der Schwede André Myhrer wurde beim Saisonauftakt in Lappland im ersten Lauf disqualifiziert. Aber mnit den Plätzen 8, 5, 12 und 6 zeigte er im weiteren Verlauf des Ski-Winters, dass er konstant gute Ergebnisse erzielen kann. Vielleicht gelingt ihm beim sechsten Rennen in der WM-Saison 2016/17 ein Podestplatz?

Stefano Gross aus Italien, im Vorjahr Dritter, will ein gutes Rennen bestreiten. Das können wir uns auch vom Brite Dave Ryding und den Zehnte der Disziplinenwertung – und das ist der Russe Alexander Khoroshilov – erwarten!

Andreas Puelacher, der sportliche Leiter der ÖSV-Herren, hat für den Slalom von Wengen folgende Athleten nominiert: Marcel Hirscher, Marco Schwarz, Manuel Feller, Marc Digruber, Michael Matt, Christian Hirschbühl und Thomas Hettegger.

Für dem DSV gehen Sebastian Holzmann (SC 1906 Oberstdorf), Stefan Luitz (SC Bolsterlang), Felix Neureuther (SC Partenkirchen), Dominik Stehle (SC Obermaiselstein) und Linus Straßer (TSV 1860 München) an den Start.

Felix Neureuther: „Wengen mit seinem charakteristischen Slalomhang ist ein echter Klassiker im Weltcup. Mir liegen die Hänge in Wengen, Kitzbühel und Schladming, die eine ganz eigene Topographie aufweisen. Ich bin also hochmotiviert, diese Slalomklassiker erfolgreich zu gestalten. In Wengen soll es damit losgehen.“

2016 gewann Henrik Kristoffersen in Wengen. Der Norweger verwies die beiden Italiener Giuliano Razzoli und Stefano Gross auf die Plätze zwei und drei.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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