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3. Liga: Hansa Rostock hat den 3.Platz sicher, will aber mindestens Zweiter werden

Hansa siegt vor einigen Dutzend Rostocker Fans mühevoll mit 1:0 beim Absteiger Haching – die Fans sorgen vor allem in der Schlussphase vor dem Stadion für viel Alarm. Hat geholfen, stellte auch Trainer Härtel fest: „Der 3.Platz ist sicher, aber du willst jetzt auch gern Zweiter bleiben.“ Der 1. FC Kaiserslautern schafft mit großer Moral ein 3:3 bei Viktoria Köln den nächsten großen Schritt für den Klassenerhalt. Ein Spiel, das Lauterns gesamte Saison spiegelte, weil Katastrophen-Fehler zum 1:3 zur Pause führten. Trainer Antwerpen war trotz Punktgewinn sauer: „Ich weiß nicht, ob der eine oder andere schon immer abschaltet! Hier ist nix zum Abschalten!“ Sollte der FC Bayern2 morgen gegen den TSV 1860 München nicht gewinnen, würde Lautern den Klassenerhalt morgen „auf der Couch“ feiern. „Was da morgen passiert“, meinte Antwerpen,“ist mir ehrlich gesagt jetzt erst mal völlig egal.“ Ingolstadt hält Platz 3 durch ein 5:1 in Duisburg – nach einer „bodenlosen Leistung“ in der 1. Halbzeit und einem 0:1. Tomas Oral über seine Kabinenpredigt: „Was ich in der Halbzeit gesagt, oder gemacht habe, müssten Sie die Spieler fragen, weil ich darüber nicht spreche.“ Uerdingen rutscht durch ein 1:0 gegen Magdeburg auf einen Nichtabstiegsplatz. Das Finale für den KFC steigt am nächsten Samstag in Mannheim – alle 10 Partien der 3. Liga laufen dann ab 13.15 Uhr live bei MagentaSport.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Samstagsspiele – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen geht es heiß weiter mit dem Münchner Derby zwischen 1860 und dem FC Bayern II sowie Dynamo Dresden gegen Türkgücü – ab 13.45 Uhr live bei MagentaSport.

SpVgg Unterhaching – FC Hansa Rostock 0:1

Hachings Trainer Arie van Lent: „Wir sind in gewissen Situationen zu grün. Zweite Halbzeit muss man schon sagen, dass wir´s richtig gut gemacht haben. Aber dann vergessen wir, dass wir auch so eine Gefahr ausstrahlen müssen. Und das ist einfach unser Manko.“ Auf die Frage, ob das das letzte Heimspiel von Arie van Lent bei Haching orakelt er: „Als Arie van Lent bei Unterhaching in der 3. Liga sicherlich.“

Rostocks Trainer Jens Härtel über starke erste 30 Minuten: „Das stimmt. Da haben wir gute Kontrolle gehabt, regelmäßig auch gute Torchancen. Zweite Halbzeit haben wir uns schwergetan, das Spiel zu kontrollieren. Aber wir haben jetzt auch wenig zugelassen… Am Ende haben wir´s gut über die Zeit gebracht. Das war auch wichtig. Wir haben heute sicher einen guten Schritt gemacht….Der 3.Platz ist sicher, aber du willst jetzt auch gern Zweiter bleiben. Das bleibst du, wenn du nächste Woche das Spiel gegen Lübeck gewinnst.“ Zu den Fans, die zahlreich von draußen lautstark unterstützten: „Das gibt dir schon noch mal einen Schub, gerade wenn du dich hinten raus schwertust.

Hachings Präsident: Manfred Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching, wie er die nächste Saison plant: „Kein Schaden ohne Nutzen. Wir werden jetzt nochmal ganz zurückgehen zu unserer Grundbasis und werden wirklich aus unserem eigenen NLZ (Anm.: Nachwuchsleistungszentrum) die Spieler reinhauen. Wir haben eine wahnsinnig gute Nachwuchsarbeit. Die Trainer machen eine tolle Arbeit und wir investieren auch sehr viel. Das heißt, wenn wir jetzt dann die Jungs nicht reinschmeißen, dann kann ich die Jugendarbeit auch ganz abmelden. Jetzt ist die Zeit des Nachwuchses gekommen und ich hoffe, dass wir dann in den nächsten 1 bis 2 oder 3 Jahren wieder oben sind. Leicht wird es nicht, denn die anderen schlafen ja auch nicht.“

Viktoria Köln – 1. FC Kaiserslautern 3:3

Marco Antwerpen vor dem Spiel: „Wir sind als Mannschaft schon extrem zusammengewachsen über negative Erlebnisse in den vergangenen Spielen und das hat uns auch unheimlich gepusht und zusammengeführt. Wir haben halt unheimliches Vertrauen, auch wenn wir zurückliegen.“

Lauterns Trainer Marco Antwerpen nach dem Spiel über seinen Puls nach einer spannenden Schlussphase und Katastrophen-Fehlern: „Der ist jetzt wieder ein bisschen runter. Aber der wer schon extrem hoch….Du kannst nicht so zur Halbzeit zurückliegen. Das sind Gegentore gewesen, wo wir die komplett einladen. Die sind gar nicht im Spiel gewesen. So darfst du keinen Gegner einladen, wenn du 1:0 führst….Wir sagen immer, spiel den Ball nicht zurück zum Torwart. Ich weiß nicht, ob der eine oder andere schon immer abschaltet! Hier ist nix zum Abschalten!“

Über den Fast-Klassenhalt, der schon morgen eingefahren werden kann, sagt Antwerpen: „Dass es darum eigentlich gar nicht geht. Sondern, dass wir zwischen der 15. und 35 Minuten einfach nicht mit unserer Leistung zufrieden sein können. Was da morgen passiert, ist mir ehrlich gesagt jetzt erst mal völlig egal. Wir haben das Ding in der 2. Halbzeit noch mal gedreht durch tolle Einwechslungen. Unterm Strich war´s hochverdient unentschieden, am Ende musst du das Ding auch noch gewinnen. …Das Glas ist immer halbvoll. Wir haben einen Punkt mitgenommen, das war unser Minimalziel.“

Lauterns Daniel Hanslik, der zweimal traf: „Wir kassieren durch individuell Fehler 3 Tore. In der Halbzeit haben wir noch mal alles auf null gestellt und uns gesagt: jetzt haben wir nochmals 45 Minuten zeit, um das Ergebnis gerade zu rücken. Am Ende ist uns das ganz gut gelungen….Bei solchen Ergebnissen ist es gannz wichtig, dass man den Glauben nicht verliert. Und das hat man in der 2. Halbzeit gemerkt. Jeder war da von Anfang an.“ Lautern kann morgen „auf der Couch“ den Klassenhalt feiern, wenn der FCB 2 gegen die Löwen nicht gewinnt: „Ich würde das morgen auch so annehmen. Aber wenn nicht, müssen wir´s halt am letzten Spieltag ziehen!“

Der Ex-Lauterer Tommy Thiele, der für Köln 2 wunderbare Lupfertore erzielte, auf die Frage, was ihm Lauterns Trainer Antwerpen nach dem Spiel noch mitgegeben habe: „Nichts. Nur, dass er die beiden Geschenke auch gern angenommen hätte…Es ist kein Geheimnis, dass ich Lautern den Klassenerhalt wünsche. Aber trotzdem hätte ich heute gern gewonnen.“

MSV Duisburg – FC Ingolstadt 04 1:5

Der FC Ingolstadt setzt ein dickes Ausrufezeichen im Aufstiegskampf und siegt bei den Zebras deutlich. Die 3 Punkte bedeuten zumindest bis morgen Platz 3. Trainer Tomas Oral zur Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit: „Manchmal kann man solche Dinge auch nicht erklären. Was ich in der Halbzeit gesagt, oder gemacht habe, müssten sie die Spieler frage, weil ich darüber nicht spreche. Aber Fakt ist: die 1. Halbzeit war bodenlos… Wir haben überhaupt nicht zum Spiel gefunden, wir hatten keinen Zugriff, wir waren nicht aggressiv. Wir haben uns als alles andere präsentiert, als dass wir aufsteigen wollen. Das kann natürlich nicht sein. In der 2. Halbzeit hat die Mannschaft dann ihren Charakter gezeigt und ihr wahres Gesicht.“

Doppeltorschütze Filip Bilbja nach dem Spiel: „Vor dem Spiel ist natürlich immer Druck da, aber sobald man auf dem Platz ist, vergisst man das. Da hat man einfach Spaß am Fußball und ich glaube, das hat man in der 2. Halbzeit gesehen… Wenn wir Glück haben und das umsetzen, was uns stark macht, dann kann uns keiner aufhalten.“

Für den MSV Duisburg ging es dank der Niederlage von Meppen am Freitag um nichts mehr. Dennoch führten sie zur Pause, unterlagen aber am Ende deutlich. Trainer Pavel Dotchev über die 2. Halbzeit: „Das ist fast unerklärlich. Ich habe in der Halbzeit ganz klar gesagt, dass wir mit Druck rechnen müssen und dass wir die ersten Minuten überstehen müssen. Es ist genau das passiert, wovor ich eigentlich gewarnt habe. Wir haben nach 40 Sekunden schon das 1:1 bekommen und kassieren in 8 Minuten 3 Tore und dann bricht die Mannschaft zusammen. So einfach ist das… Wir haben viel zu billig die Gegentore bekommen und sowas ist nicht schön. Da bin ich natürlich sehr, sehr enttäuscht.“

Pavel Dotchev vor dem Spiel über den erreichten Klassenerhalt. Dotchev übernahm den MSV als Vorletzter Anfang Februar: „Das war schon eine große Erleichterung für uns alle, weil wir ganz genau gewusst haben, wie schwer alles werden kann. Heute haben wir es mit einer Mannschaft zu tun, die unbedingt aufsteigen will und dann gäbe es noch dieses Horrorszenario mit Meppen im letzten Spiel als das entscheidende Spiel zu haben. Das muss man nicht haben. Die Spannung war schon hoch, aber wir waren absolut zuversichtlich, dass wir es schaffen werden. Ich habe heute in der Presse gelesen: „Saarbrücken hat uns gerettet.“ Ich sehe das nicht so, weil wir uns selber gerettet haben. Wir haben eine sehr gute Rückrunde gespielt und wir haben auch sehr viele Endspiele gehabt und die Mannschaft hat Top-Leistungen abgerufen.“

KFC Uerdingen 05 – 1. FC Magdeburg 1:0

Big-Points im Kampf um den Klassenerhalt für den KFC Uerdingen 05. Durch den Sieg klettert das Team auf Rang 16 und hat am letzten Spieltag alles in der eigenen Hand. Teamchef Stefan Reisinger nach dem Sieg: „Es sind unfassbare Emotionen auch dabei über 90 Minuten. Super Defensivarbeit und es waren alle mit Leidenschaft dabei. Ich denke, wir haben heute auch die Power gehabt und es hat uns gutgetan, die Woche nochmal fokussiert zu trainieren. Und gegen so eine Mannschaft, dass wir dann endlich mal hier gewinnen. Super Kompliment an die ganze Truppe, das war richtig toll heute… Was die Jungs heute abgerufen haben über 90 Minuten, dass sich jeder für den anderen reinhaut, auch die, die von der Bank kommen. Das brauchen wir, sonst können wir da nicht bestehen.“

Keeper Lukas Königshofer: „Wir haben aus nicht viel ein Tor gemacht. Magdeburg war auf jeden Fall die bessere Mannschaft, aber das juckt niemanden.“

Der 1. FC Magdeburg rutscht ab auf Rang 9. Trainer Christian Titz: „Wir haben das Spiel über die komplette Spieldauer kontrolliert. Haben aber auch in der 1. Halbzeit einige Fehlpässe drin gehabt… Wie dann so ein Spiel läuft. Die 2. Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Wir bekommen einen Konter, bei dem wir aber auch selbst schuld sind. Heute müssen wir den Fehler bei uns suchen. Wir hatten zweimal die Möglichkeit, den Ball zu verteidigen, haben unsere Chancen nicht gemacht und dann gehst du als Verlierer vom Platz.“

Torwart Morten Behrens: „Wir haben uns die Niederlage heute selbst zuzuschreiben. Zum einen, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben und dann einmal geschlafen haben. Es war heute nicht unser bestes Spiel, das hat man gesehen, aber wir hatten auf jeden Fall die Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden.“

SC Verl – SV Waldhof Mannheim 0:1

Verls Trainer Guerino Capretti: „Die Jungs wollten, aber ich glaube, es gibt solche Tage. Heute hätten wir glaube ich 100 Minuten spielen können, vermutlich hätten wir heute kein Tor geschossen.“

Mannheims Trainer Patrick Glöckner: „Ich denke, am Ende sind wir über die Mentalität und die Einstellung mit dem Ergebnis mehr als zufrieden… Wir haben das dann eiskalt ausgenutzt und das gehört auch zum Fußball dazu… Es war kein gutes Spiel von uns. Vielleicht aber von der Art und Weise, wie man kämpft und diese Waldhof-Tugenden einbringt und versucht, sich in alles reinzufetzen. Das macht auch Spaß, zuzugucken. Man muss Fußball nicht immer zelebrieren.“

Der 37. Spieltag komplett LIVE bei MagentaSport

Sonntag, 16.05.2021

Ab 12.45 Uhr: Hallescher FC – SV Wehen Wiesbaden

Ab 13.45 Uhr: TSV 1860 München – FC Bayern München II, SG Dynamo Dresden – Türkgücü München

Montag, 17.05.2021

Ab 18.45 Uhr: VfB Lübeck – FSV Zwickau

Der 38.Spieltag komplett LIVE bei MagentaSport

Samstag, 22.05.2021

Ab 13.15 Uhr als Einzelspiel oder in der KONFERENZ mit FC Hansa Rostock – VfB Lübeck, FSV Zwickau – 1. FC Saarbrücken, SV Waldhof Mannheim – KFC Uerdingen 05, SV Meppen – MSV Duisburg, 1. FC Kaiserslautern – SC Verl, FC Bayern München II – Hallescher FC, SV Wehen Wiesbaden – SG Dynamo Dresden, 1. FC Magdeburg – SpVgg Unterhaching, FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München, Türkgücü München – Viktoria Köln

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