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EM-Betrügereien im Netz: Worauf Fans achten sollten

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München (ots) – Aktuell nehmen die Online-Betrügereien rund um die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich nochmals erheblich zu. Darauf weist der Online-Markenschutz-Spezialist NetNames aufgrund seiner Beobachtungen hin. Der Wunsch vieler Fans, bei den Spielen dabei zu sein oder Schnäppchen oder Gewinne zu machen, ist leider oft so stark, dass Risiken nicht oder falsch bewertet werden. Gefahr droht vor allem durch fünf besonders weit verbreitete Betrugsmaschen. NetNames-Sprecher André Stadelmaier verrät, welche das sind und wie sich Verbraucher davor schützen können.

  1. Gefälschte Tickets – keine Chance auf Einlass

„1,8 Millionen Karten wurden über offizielle Kanäle verkauft, bei einer Google-Suche nach ‚Euro 2016 Tickets buying‘ gibt es aber über 11 Millionen Ergebnisse. Es ist offensichtlich, dass viele der Treffer zu betrügerischen Angeboten führen – was auch kein Wunder ist: Bei Kartenpreisen ab 100 Euro bis über 2500 Euro sind die Gewinnspannen für Betrüger gewaltig. Und riskant ist es für sie kaum: Die Tickets müssen nur so gut gefälscht sein, dass die Täter alle Spuren beseitigen können, bevor es auffällt. Vor dem Hintergrund – und weil alle Eintrittskarten personalisiert sind – sollten Verbraucher auf keinen Fall Tickets aus zweiter Hand erwerben. Die Gefahr, am Ende nicht ins Stadion zu kommen, ist einfach zu groß.“

  1. Kopierte Deutschland-Trikots – oft mit Giftstoffen belastet

„Bereits kurz nach Vorstellung der deutschen EM-Trikots im November vergangenen Jahres wurden entsprechende Fälschungen auf Online-Marktplätzen für einen Bruchteil des regulären Preises angeboten. Verlockend für viele Sparfüchse. Doch wie alle gefälschten Trikots sind viele der ‚Sonderangebote‘ mit gefährlichen Giftstoffen belastet und wurden ohne jegliche Kontrolle produziert. Verbraucher sollten sich die Angebote daher unbedingt genauer anschauen und sich fragen: Ist das Angebot zu gut, um wahr zu sein? Existiert der betreffende Online-Händler schon länger? Wie werden Anbieter und Produkt von anderen Nutzern bewertet?“

  1. Inoffizielle Mobile-Apps – Gefahr von Viren besonders groß

„Zur diesjährigen EM werden sich so viele Fans über Mobilgeräte auf dem Laufenden halten wie nie zuvor. Neben der offiziellen UEFA-App finden sich über eine einfache Suche in den App-Stores schnell eine Vielzahl inoffizieller EM-Apps. Und bei diesen sollten Fan noch vorsichtiger sein als sonst: Da die Apps meist erst kurz vor Turnierbeginn angeboten werden, ist die Gefahr besonders groß, dass bösartige Varianten mit Viren oder Spyware beim herunterladen noch nicht entdeckt worden sind. Am besten ist es, nur die Angebote bekannter, etablierter Anbieter zu nutzen.“

  1. Dubiose Sponsoren-Websites – Abgriff persönlicher Daten

„Online-Sicherheitsexperten haben bereits eine Reihe von Websites ausgemacht, die so gestaltet wurden, dass sie wie offizielle Sponsoren-Seiten der UEFA aussehen. So wollen sie Benutzer locken, an Gewinnspielen teilzunehmen, um persönliche Daten abzugreifen oder Schadsoftware zu platzieren. Wie bei allen unbekannten Websites sollten Verbraucher auch hier besonders vorsichtig agieren. Soll heißen: Bei dem geringsten Verdacht, dass es sich nicht um eine Originalseite handeln könnte, sollten keine persönlichen Daten eingeben und keine Links angeklickt werden – selbst wenn die Preise noch so verlockend sind.“

  1. Zweifelhafte Wettanbieter – Gewinner gewinnen nichts

„Ob Siegerteam, Torschützenkönig oder Spielergebnisse: Besonders zu großen Sportturnieren ist Wetten bei Fans sehr beliebt. Die meisten von ihnen werden ihre Einsätze sicher bei den bekannten Wettunternehmen platzieren. Einige könnten jedoch auch von alternativen Anbietern angelockt werden, auf denen zum Beispiel mit „Bitcoins“ gewettet und gewonnen wird oder die nur vorgeben, mit der UEFA in Verbindung zu stehen. Auch hier ist die Gefahr von Betrug besonders groß. Und auch hier raten wir Fans, unbedingt die Finger von unbekannten Angeboten zu lassen.“

Auch Organisationen und Marken stehen in der Pflicht

„Das Internet ist ein gefährlicher Ort für Fußball-Fans und Marken – besonders während großer Turniere. So versuchen Cyber-Kriminelle die Begeisterung der Fans auszunutzen, um aus unterschiedlichsten verbrecherischen Aktivitäten Profit zu schlagen. Dabei setzen Betrüger auf immer raffiniertere Taktiken und verstecken sich hinter unterschiedlichen internationalen Gerichtsbarkeiten. Um Verbraucher beispielsweise vor gefälschten Websites, Angeboten auf Auktionsseiten und gefährlichen Mobile-Apps zu schützen, sind auch Organisationen und Markenunternehmen gefordert, dagegen vorzugehen – unter anderem in Form einer Echtzeit-Überwachung des Internets mit Blick auf Verstöße und konsequentes Vorgehen gegen Cyber-Kriminelle. Nur so kann der Betrug an Fans minimiert werden.“

Quelle: www.netnames.de

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