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LIVE: Informationen zur 63. Vierschanzentournee

Quelle: Viessmann Werke / Stephan Leyhe (GER)

Quelle: Viessmann Werke / Stephan Leyhe (GER)

Startzeiten der 63. Vierschanzentournee – Oberstdorf (GER), Garmisch-Partenkirchen (GER), Innsbruck (AUT), Bischofshofen (AUT)

Oberstdorf (GER)

Sa., 27.12.2014, 16:30 Uhr (MEZ): Herren, Qualifikation, HS 137
So., 28.12.2014, 16:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel, 1. Durchgang, HS 137, anschließend Finale

Wetterbedingt wurde der Auftakt zur 63. Vieschanzentournee in Oberstdorf auf Montag, den 29.12.14, verschoben: Der Probedurchgang beginnt um 16:30 Uhr, der erste Durchgang um 17:30 Uhr.

Zu starke und wechselhafte Winde sowie starker Schneefall verhinderten die Eröffnung des Skisprung-Klassikers am Sonntag, der 1. Durchgang musste abgebrochen werden.

Die Jury entschied sich für einen Neustart am Montag.

Eurosport, ORF 1 und SF 2 übertragen ab 17.15 Uhr live. Voraussichtich wird auch die ARD ab 17.15 Uhr übertragen.

Garmisch-Partenkirchen (GER)

Mi., 31.12.2014, 13:45 Uhr (MEZ): Herren, Qualifikation, HS 140
Do., 01.01.2015, 14:00 Uhr (MEZ): Herren, Einzel, 1. Durchgang, HS 140, anschließend Finale

Innsbruck (AUT)
 Sa., 03.01.2015, 14:00 Uhr (MEZ): Herren, Qualifikation, HS 130
So., 04.01.2015, 14:00 Uhr (MEZ): Herren, Einzel, 1. Durchgang, HS 140, anschließend Finale

 

Bischofshofen (AUT)
 Mo., 05.01.2015, 16:30 Uhr (MEZ): Herren, Qualifikation, HS 130
Di., 06.01.2015, 16:30 Uhr (MEZ): Herren, Einzel, 1. Durchgang, HS 140, anschließend Finale

 

Das DSV-Aufgebot

Bundestrainer Werner Schuster hat für die ersten beiden Springen 13 Athleten nominiert.

Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
Richard Freitag (SC Nickelhütte Aue)
Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
Marinus Kraus (WSV Oberaudorf)
Stephan Leyhe (SC Willingen)
Michael Neumayer (SC Oberstdorf)
Andreas Wank (SC Hinterzarten)

Nationale Gruppe
 Sebastian Bradatsch (WSC 07 Ruhla)
Tim Fuchs (SC Degenfeld)
Karl Geiger (SC Oberstdorf)
Martin Hamann (SG Nickelhütte Aue)
Daniel Wenig (SK Berchtesgaden)
Paul Winter (SC Willingen)

Aktuelle Statements

Werner Schuster, Bundestrainer Herren: „Die bisherigen Weltcup-Entscheidungen haben gezeigt, auf welch hohem Niveau die Springer in der Weltspitze agieren. Es gibt derzeit keinen dominierenden Athleten, und daher muss man die aktuell besten zehn Springer im Weltcup zum Favoritenkreis für die Tournee zählen. Mit Severin Freund stellen wir einen Aktiven, der sich in dieser Spitzengruppe behauptet und demzufolge um den Gesamtsieg mitkämpfen kann. Sein Formaufbau ist hinsichtlich der Tournee planmäßig verlaufen. Derzeit ist es Severin möglich, aus eigener Kraft Spitzenergebnisse einzuspringen – was er mit zwei Podestplätzen und dem Sieg in Nizhny Tagil im bisherigen Winter auch schon gezeigt hat. Das ist eine Voraussetzung, um bei der Tournee erfolgreich sein zu können. Auch der in diesem Jahr unveränderte Wettkampfrhythmus kommt Severin entgegen. Einige Anzeichen sprechen also für ein erfolgreiches Abschneiden von Severin bei der Tournee. Wie sich die Dynamik der Tournee in Bezug auf den großen Favoritenkreis letztendlich entwickelt, ist aber nicht vorherzusagen.

Marinus Kraus und Markus Eisenbichler präsentieren sich ebenfalls in einer guten Verfassung. Beide sind in der Lage, Spitzenergebnisse zu erzielen. Mit Richard Freitag hat in Engelberg ein weiterer Springer unserer Mannschaft seine Klasse gezeigt und sich nach einer krankheitsbedingten Pause eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet. Springt Richard bei der Tournee in dieser Form, kann er im Gesamtklassement eine Top-Platzierung erreichen.

Mit Andreas Wank und Michael Neumayer stellen wir darüber hinaus zwei tourneeerfahrene Routiniers. Beide arbeiten an ihrer Form und haben noch Reserven, die es für die Tournee zu mobilisieren gilt. Stephan Leyhe, der in Engelberg erste Weltcup-Punkte sammeln konnte, wird dagegen erstmals bei der Tournee starten. Stephan kommt aus der B-Mannschaft und hat mit einem Sieg, einem dritten und einem vierten Platz im Continentalcup überzeugt und den Quotenplatz für die kommende Weltcup-Periode abgesichert. Somit können wir bei der Tournee inklusive unserer Nationalen Gruppe dreizehn Springer stellen.“

Markus Eisenbichler: „Meine bisherigen drei Tournee-Teilnahmen, die ich im Rahmen der Nationalen Gruppe gesprungen bin, sind mir in ganz besonderer Erinnerung geblieben. Die Atmosphäre, wenn man als deutscher Springer oben auf dem Balken sitzt, ist ein ganz spezielles und einzigartiges Gefühl. Jetzt habe ich die Möglichkeit, meine erste komplette Tournee zu springen. Das will ich mit größtmöglichem Erfolg realisieren. Denn meine aktuelle Form ist gut. Ich fühle mich wohl und habe Vertrauen in meine Sprünge.“

Richard Freitag: „Bei der Tournee zu springen macht einfach Laune. Ich hoffe, die letzten Wochen haben unseren Fans Lust aufs Skispringen gemacht und sie bringen jetzt die Stadien wieder zum Platzen. Es gibt nichts Besseres für mich als volle Ränge. Wenn du als Sportler ankommst, dich vorbereitest, auf den Bakken gehst und dann von oben einen Blick auf die Zuschauer wirfst, wie sie den Sport feiern, Stimmung machen und dir so einen emotionalen Rahmen bieten, dann ist das der absolute Hammer!

Nach der krankheitsbedingten Pause in Nithny Tagil habe ich das Wochenende in Engelberg noch einmal gut für mich nutzen können. Gute Sprünge machen Laune, geben Selbstvertrauen und heben die Mundwinkel.

Bei der Tournee sind andere in der Favoritenrolle. Ich aber bin heiß darauf, das einzigartige Flair des 4HT mit allen Sinnen aufzunehmen, die vier Bakken zu rocken, um am Ende ein für mich persönlich positives Ergebnis ziehen zu können.“

Stephan Leyhe: „Ich freue mich sehr auf meine erste Tourneeteilnahme. Wenn die so verläuft wie mein erster Weltcup-Einsatz in diesem Jahr in Engelberg, dann wäre das ein Traum. Denn in Engelberg konnte ich einen klasse Wettkampf zeigen und die ersten Weltcup-Punkte meiner Karriere sammeln. Im Weltcup-Team fühle ich mich sehr wohl, die Jungs haben mich sehr gut aufgenommen. Das Wochenende in Engelberg hat großen Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf den Auftakt in Oberstdorf und möchte die Bühne Tournee nutzen, und mich bestmöglich in Szene setzen.“

Andreas Wank: „Ich zähle mich zu den ‚alten Tourneehasen‘. Immerhin ist dies meine elfte Teilnahme. Meine Ausgangssituation ist gut, am Formaufbau arbeite ich fortwährend. Ich kenne die Schanzen und weiß, wo meine Stärken liegen. Natürlich geht es in der Weltspitze enorm eng zu, das Niveau ist sehr hoch. Aber ich habe heuer bereits mit einzelnen Sprüngen gezeigt, was ich drauf habe. Darauf baue ich auf und habe mir vorgenommen, konstantere Leistungen zu bringen und damit auch den Sprung in die Weltspitze zu schaffen.“

 

Gesamtwertungs-Podestplätze der Vierschanzentournee seit 2000

2013/14 – Thomas Diethart (AUT)/Thomas Morgenstern (AUT)/Simon Ammann (SUI)

2012/13 – Gregor Schlierenzauer (AUT)/Anders Jacobsen (NOR)/Tom Hilde (NOR)

2011/12 – Gregor Schlierenzauer (AUT)/Thomas Morgenstern (AUT)/Andreas Kofler (AUT)

2010/11 – Thomas Morgenstern (AUT)/Simon Ammann (SUI)/Tom Hilde (NOR)

2009/10 – Andreas Kofler (AUT)/Janne Ahonen (FIN)/Wolgang Loitzl (AUT)

2008/09 – Wolgang Loitzl (AUT)/Simon Ammann (SUI)/Gregor Schlierenzauer (AUT)

2007/08 – Janne Ahonen (FIN)/Thomas Morgenstern (AUT)/Michael Neumayer (GER)

2006/07 – Anders Jacobsen (NOR)/Gregor Schlierenzauer (AUT)/Simon Ammann (SUI)

2005/06 – Janne Ahonen (FIN)/Jakub Janda (CZE), zwei Sieger/Roar Ljøkelsøy (NOR)

2004/05 – Janne Ahonen (FIN)/Martin Höllwarth (AUT)/Thomas Morgenstern (AUT)

2003/04 – Sigurd Pettersen (NOR)/Martin Höllwarth (AUT)/Peter Žonta (SLO)

2002/03 – Janne Ahonen (FIN)/Sven Hannawald (GER)/Adam Małysz (POL)

2001/02 – Sven Hannawald (GER)/Matti Hautamäki (FIN)/Martin Höllwarth (AUT)

2000/01 – Adam Małysz (POL)/Janne Ahonen (FIN)/Martin Schmitt (GER)

 

Quelle: Viessmann Werke

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